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Gazprom-RusVelo mit Doppelspitze in Topform zu Eschborn-Frankfurt

Marco Canola Gazprom RusVelo
@BettiniPhoto

Mit Doppelspitze in die Top 10: Am Sonntag startet Gazprom-RusVelo bereits zum sechsten Mal beim Radklassiker. Und wie in jedem Jahr will das UCI ProTeam Eindruck beim WorldTour-Rennen hinterlassen, für das es eine der begehrten Wildcards erhalten hat. Für den Auftritt in der Heimat des Titelsponsors, der GAZPROM Germania GmbH, wurde eine italienische Doppelspitze in Topform nominiert.

Doppelspitze für das Finale

Marco Canola hat zuletzt die Deutschland Tour auf dem 8. Gesamtrang beendet. Mit dem Spitzenresultat im Rücken will der endschnelle Klassikerspezialist auch bei Eschborn-Frankfurt auftrumpfen. Teamkollege und Landsmann Simone Velasco ist die Alternative für das Finale. Vor zwei Wochen wurde er bei der Tour du Jura nur vom EM-Dritten Cosnefroy geschlagen. Dass ihm der Radklassiker liegt, zeigt der Blick auf die letzte Austragung, bei der er die Top Ten nur knapp verpasst hat. Genau die hat Gazprom-RusVelo mit seinem Duo für dieses Jahr fest in den Blick genommen.

Gruppe oder Sprint – Gazprom-RusVelo für alle Szenarien bereit

Mit Evgeny Shalunov steht einer der aktivsten Fahrer der letzten Austragung am Start in Eschborn. Zusammen mit Sergei Chernetski, Gewinner des Arctic Race of Norway und Vierter der diesjährigen Sibiu Tour, ist Shalunov eine der Optionen für die Taunus-Attacken. 2019 wurde der Russe erst in der Frankfurter City auf den letzten drei Kilometern von den Sprinterteams gestellt. Artem Nych, russischer Landesmeister, nutzt Eschborn-Frankfurt für einen letzten Test vor den Weltmeisterschaften, für die der 26-Jährige aufgestellt wurde.

Die Corona-Pause des Radklassikers hat Gazprom-RusVelo ideal genutzt und gleich beide virtuellen 1. Mai-Ausgaben von Eschborn-Frankfurt gewonnen. Am Wochenende will das Team zeigen, dass die Form nicht nur auf der Rolle daheim sondern auch auf den Straßen des Taunus stimmt.

Gazprom-RusVelo bei Eschborn-Frankfurt (19. September)

Marco Canola, Sergei Chernetski, Artem Nych, Ivan Rovny, Cristian Scaroni, Evgeny Shalunov, Simone Velasco